15.08.2019

STIHL TIMBERSPORTS® Deutsche Meisterschaft 2019

Diese Athleten kämpfen 2019 um den Titel

Diese Athleten kämpfen 2019 um den Titel

Das Teilnehmerfeld für den Höhepunkt der deutschen STIHL TIMBERSPORTS® Saison 2019 steht fest. Am 31. August kämpfen die besten Sportholzfäller des Landes um den wichtigsten nationalen Titel – wer darf sich Deutscher Meister nennen und zur Weltmeisterschaft 2019 nach Prag reisen? Wir stellen euch alle Athleten vor:


Nils Müller
„Minimalziel erreicht", fasste Nils Müller nach dem Amarok Cup 2019 in Dinslaken zusammen. Als Zehnter sicherte er sich den letzten Startplatz für die Deutsche Meisterschaft. Glücklich war der Reinheimer mit seinem Auftritt keineswegs, sprach unter anderem von einer „unterirdischen Leistung" seinerseits. Dass er es besser kann, bewies er in den vergangenen Jahren mehrfach: 2017 holte er den zweiten Platz beim Rhön Cup und belegte bei der Deutschen Meisterschaft 2018 den fünften Rang. Möchte der 34-Jährige an diese Ergebnisse anknüpfen, muss er sich deutlich steigern.

Andreas Striewe
Der Mann aus Borchen zeigte sich trotz der gelungenen Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft unzufrieden: „Ich habe mir beim Amarok Cup mehr erhofft – gerade bei den Axt-Disziplinen war ich eigentlich gut vorbereitet." Am Ende stand dennoch nur der neunte Platz zu Buche. Tatsächlich lassen neue Höchstleistungen von Andreas Striewe nun schon einige Zeit auf sich warten: Zuletzt machte der 33-Jährige mit einem fünften Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2015 und dem vierten Platz beim Amarok Cup 2017 auf sich aufmerksam. Damit blieb Striewe unter seinen Möglichkeiten. Nur wenn er mit seiner starken Technik zu alter Stärke zurückfindet, hat er Chancen auf die Spitzenpositionen.

Stefan Stark
Wie schon im Vorjahr ist Stefan Stark auch diesmal der Senior im Teilnehmerfeld. Beim Amarok Cup 2019 bewies der 54-Jährige einmal mehr, dass Qualität keine Frage des Alters ist und qualifizierte sich souverän für die Deutsche Meisterschaft. Dabei konnte sich der Gramschatzer auf seine Routine aus mittlerweile 14 Jahren als Sportholzfäller verlassen: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Auftritt beim Amarok Cup – es lief wie erwartet." Seine Erfahrung wird Stark auch in Oberhof weiterhelfen, um sich eine gute Position im Endklassement zu sichern.

Thomas Hofbauer
„Mein Traum hat sich erfüllt – ich habe mich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert", strahlte Thomas Hofbauer nach dem Amarok Cup. Der jüngste Athlet im Teilnehmerfeld feiert damit sein Debüt bei einer Deutschen Meisterschaft – und das vollkommen verdient. Beim Amarok Cup stellte der 30-Jährige gleich fünf neue persönliche Bestzeiten auf. Ein toller Erfolg für den Mann aus dem bayrischen Heilinghausen, worauf er sich allerdings nicht ausruhen will: „Ich werde mein Training intensivieren und hoffe auf eine noch bessere Platzierung bei der Deutschen Meisterschaft." Wenn Hofbauer auf seiner Form aufbaut, ist ihm dieser Sprung zuzutrauen.

Steffen Graf
Er ist eine absolute Konstante der STIHL TIMBERSPORTS® Series in Deutschland. Seit Jahren ruft Graf solide Leistungen ab und platziert sich stets und nur mit leichten Schwankungen im Mittelfeld. Sinnbildlich war sein Auftritt beim diesjährigen Amarok Cup, wo er auf dem sechsten Platz landete. „Mit meiner Leistung bin ich nicht zufrieden, mit der Platzierung allerdings schon", fasste Graf nach dem Wettkampf passend zusammen. Seine Zuverlässigkeit hat ihn schon zweimal (2015 und 2017) in den deutschen Weltmeisterschaftskader gebracht.

Stephan Odwarka
Stephan Odwarka präsentierte sich beim Amarok Cup 2019 in starker Verfassung. Auch dank einer neuen persönlichen Bestzeit an der Single Buck belegte er am Ende den fünften Platz. Dass dem Mann aus Fränkisch-Crumbach einiges zuzutrauen ist, wenn er sich in guter Form befindet, hat die Vergangenheit schon gezeigt. Bei der Deutschen Meisterschaft 2017 pulverisierte Odwarka gleich vier persönliche Bestwerte und sicherte sich am Ende den vierten Platz. Sollte der 35-Jährige auch in Oberhof einen guten Tag erwischen, scheint für ihn alles möglich.

Lars Seibert
Der 1,98 Meter große Hüne aus Schadenbach festigt seit 2017 nach und nach seine Position unter den Top-Athleten des Landes. Nachdem Seibert 2017 eine herausragende Saison mit zwei Podiumsplatzierungen feiern konnte, darunter ein Sieg beim Rhön Cup, verpasste er seitdem die ersten drei Ränge knapp. Bei den letzten beiden Wettkämpfen stand Platz vier zu Buche. In Oberhof wird Seibert einen neuen Angriff wagen. Bei der wachsenden Konstanz seiner Leistungen scheint es nur eine Frage der Zeit, bis der 37-Jährige wieder von den Spitzenplätzen grüßen darf.

Danny Mahr
Er zählt zu den absoluten Favoriten auf den Titel 2019. Danny Mahr verpasste den Sieg beim F60 Cup 2018 um Haaresbreite, ist amtierender deutscher Vizemeister und lieferte sich beim Amarok Cup 2019 einen spannenden Dreikampf mit Dirk Braun und Robert Ebner bis zur letzten Disziplin. Kurz gesagt: Das Podium ist sein zweites Zuhause geworden. Oft schien es, als fehle dem 31-Jährigen nur das nötige Quäntchen Glück, um nach 2016 erstmals wieder von ganz oben grüßen zu dürfen. Klar ist, dass Mahr auch in Oberhof alles dafür versuchen wird: „Ich werden voll angreifen und hoffe, dann auch Dirk und Robert gefährlich werden zu können."

Dirk Braun
Dirk Braun beendete den Amarok Cup 2019 punktgleich mit Robert Ebner und verpasste den Gesamtsieg nur um wenige Sekunden. Nach einer von Dominanz geprägten Serie von vier Meistertiteln in Folge, wartet der 49-Jährige seit 2016 auf den nächsten Titel. Oft verpasste er diesen nur knapp, allerdings deuteten vereinzelte Ausreißer darauf hin, dass er an Konstanz eingebüßt hat. Mit der herausragenden Leistung beim Amarok Cup ließ der Weltrekordhalter an der Hot Saw jedoch alle Kritiker verstummen. Auch dank Dirk Braun verspricht die Deutsche Meisterschaft in diesem Jahr so spannend zu werden wie lange nicht.

Robert Ebner
Er ist der amtierende Deutsche Meister, seit über zwei Jahren auf nationaler Ebene ungeschlagen und der aktuell viertbeste Sportholzfäller der Welt. Die Fakten sprechen für sich: Robert Ebner aus Gaggenau-Hörden ist bei der Deutschen Meisterschaft 2019 der Mann, den es zu schlagen gilt. In diesem Jahr bewies der 34-Jährige bereits bei der Champions Trophy, dem härtesten Wettkampf, den die STIHL TIMBERSPORTS® Series zu bieten hat, eine gute Form im Wettstreit mit der internationalen Elite. Anschließend zeigte Ebner auch beim Amarok Cup Nervenstärke, als er im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Dirk Braun und Danny Mahr die Oberhand behielt. Ebner präsentiert sich also auch in diesem Jahr gefestigt – doch seine Konkurrenz wartet auf Schwächen.